| Reisepakete
und geführte Touren für erlebnisreiche Tage in Pommern |
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Unter Dampf
und Segeln
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| Texte, Bilder und Berichte über den Besuch des Dampfeisbrechers "Stettin" in der polnischen Hafenstadt Szczecin vom 27.07. - 04.08.2006 |
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The Tall Ship´s Race DIESAIL KOMMT 2007 Aarhus - Kotka - Stockholm S Z C Z E C I N 04.- 07. August |
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VERLINKTES: Home Fahrradreisen Gruppenreisen ![]() Homepage des Dampfeisbrechers STETTIN Die Stettiner von der Stettin Eine Internet-Ausstellung mit Photografien von Andrzej Lazowski |
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Vorausschau:24. - 27.07.2008 Szczecin unter Dampf Fluss, Land, Meer - Das Treffen rund um den Dampfantrieb: Schiffe, Lokomotiven, Lokomobile |
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Reisen |
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![]() M a r i t i m e & T o u r i s t i c M a n a g e m e n t - s e i t 1 9 9 2 - d i e S e r v i c e- u n d R e i s e a g e n t u r e n a n O d e r, H a f f u n d M e e r |
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Der letzte noch mit Kohle befeuerte deutsche Eisbrecher, die “Stettin” besuchte vom 27. Juli bis 4. August 2006 die polnische Hafenstadt Szczecin. Damit hat die freiwillige Mannschaft des Museumsschiffes ein zweites Mal nach 1945 bewiesen, dass sie die Aufgabe ihres Schiffes, das Eis zu brechen, auch mitten im Sommer ernst nimmt. |
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Der Dampfeisbrecher Stettin Ein Portrait Eisbrecher zwischen Deutschen und Polen Ein Bericht Stettin in Szczecin Eine bebilderte Impression |
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| Der Dampfeisbrecher
Stettin |
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Gebaut
worden ist der Dampfeisbrecher 1933 auf den Oderwerken in
Stettin, dort wo heute die Szczecinska Stocznia Nowa modernste
Tankschiffe baut. Dieser alten, heute 73 jährigen Dame gaben die
Werftarbeiter damals liebevoll den Namen Osterei. Der könnte heute noch
gelten, denn damals wie heute scheint das schwarze, bullige
Schiff unendlich breit auf dem Wasser zu liegen. Über dem mächtigen
Rumpf schwebt die Brücke, die fast so aussieht wie ein zweistöckiger
Wohnblock für vier Familien. Das ganze wird überragt vom mächtigen in
den Dienstfarben Gelb und Schwarz gehaltenen Schornstein, der
seinerseits wieder von den beiden Masten mit ihren filigranen Wanten
und Antennendrähten eingerahmt zu sein scheint. Damals entstand die Stettin als modernster und größter Eisbrecher Deutschlands für die Eisbrecherflotte der Handelskammer in Stettin. Unter der Eisbärflagge versah sie in jedem Winter in ihrem Heimatrevier dem Stettiner Haff und der südlichen Ostsee ihren Dienst. Und bereits im ersten Winter hatte der Eisbrecher alle Hände voll zu tun, Frachtern und Passagierdampfern bei der Eisfahrt nach und von Stettin zu helfen. Wahrscheinlich waren die Winter der damaligen Zeit nicht härter als heute, jedoch war die Maschinenleistung der Schiffe geringer, so dass sie bereits bei einer einige Zentimeter dicken Eisdecke die Hilfe eines Eisbrechers benötigten, um sicher in den Stettiner Hafen zu gelangen. Mit
einer Ausnahme, bei der sie dienstverpflichtet an der Besetzung
Kopenhagens teilnahm, arbeitete die „Stettin“ auch während der
Kriegszeit als ziviles Schiff, nur waren ihre Kunden nun mehr und mehr
dienstverpflichtete Schiffe oder Marineschiffe. Bei Kriegsende entkommt
sie nur knapp der Bombardierung der Stadt Swinemünde durch alliierte
Bomber und gelangt über Lauterbach auf Rügen nach Kopenhagen und nach
Kiel. Die englische Siegermacht belässt das Schiff in Deutschland und
von nun an versieht der Dampfeisbrecher seinen Dienst auf der Unterelbe
und in der deutschen Bucht zwischen Hamburg und Helgoland. Im Gegensatz zum ebenfalls auf den Stettiner Oderwerken gebauten kleineren Dampfeisbrecher „Wal“, der seinen Dienst im Nordostseekanal versah und heute zur fahrenden Sammlung des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven gehört, wurde die „Stettin“ aus Kostengründen niemals mit einer neuen, dieselbefeuerten Kesselanlage umgerüstet. So kam es, dass 1981 der Dienstherr, die Bundesrepublik Deutschland, den Dampfer als veraltet und viel zu teuer außer Dienst stellte. Die „Stettin“ stand zur Verschrottung an. Eine Handvoll Enthusiasten, vom Werftdirektor über Journalisten bis hin zu Seeleuten aller Dienstgrade und „alten“ Pommern setzte sich dafür ein, dieses maritime Denkmal zu erhalten, gründete einen Verein und kaufte den Dampfeisbrecher, um ihn in Fahrt zu halten. Dieses private Vorhaben gelang. Seit 1982 darf der kohlebefeuerte Dampfeisbrecher „Stettin“ auf keinem größeren Hafenfest an Ost- und Nordsee fehlen, ob bei der Kieler Woche, der Rostocker Sail oder beim Hamburger Hafengeburtstag. Ihr Heimathafen ist heute der Museumshafen in Hamburg Oevelgönne, wo der Dampfer in der fahrtfreien Zeit aufliegt und Besuchern zugänglich ist. Gepflegt, gewartet und gefahren wird er von einer Schar von Freiwilligen, die unentgeltlich ihren Urlaub und ihre Freizeit opfern, um die „Stettin“ in Fahrt zu halten. Finanziert wird dieses nicht ganz billige Unterfangen aus den Mitgliedsbeiträgen der Vereinsmitglieder, aus Spenden und aus den Einnahmen von Gästefahrten, für die der Dampfer von Firmen, Vereinen, Familien, Hochzeitgesellschaften oder anderen Gruppen gechartert werden kann. ![]() Erst einmal, vom 09. – 18. Juni 1998 war der Dampfeisbrecher wieder auf seinem ersten Heimatrevier zu Gast. Unter der Schirmherrschaft von Klaus Ranner, dem damaligen deutschen Generalkonsul und auf Einladung der Stadt Szczecin legte die „Stettin“ an den Waly Chrobrego an, dort wo sie vor 1945 an der Hakenterasse gelegen hatte. Geschäftsleute aus Szczecin hatten Geld gespendet um die benötigten Kohlen zu kaufen und wurden mit einer Dankeschönfahrt belohnt, eine Mitarbeiterin des Generalkonsulates feierte ihre Hochzeit an Bord, doch viel wichtiger waren die über zehntausend Besucher, die das Schiff an den Hafentagen besichtigten . „So
viele Menschen haben wir in den vergangenen 5 Jahren zusammen nicht an
Bord gesehen“, lautete die erstaunte Meinung der Besatzung. Damit sie
auch mit den Besuchern reden konnten, hatten Schüler aus Szczecin sich
als Dolmetscher angeboten und gingen gemeinsam mit der freiwilligen
Besatzung Wache, fuhren zum Einkaufen oder zeigten den
Besatzungsmitgliedern ihre Stadt. Der junge Kapitän Werner v. Unruh,
ein Nachfahre des polnischen Verteidigers von Hel, brachte das Schiff
nach Szczecin und traf sich auf Einladung des Stadtpräsidenten
Sochanski mit dem Adjutanten seines Großvaters, der seinen Lebensabend
in Szczecin verbrachte. Soviel eindrucksvolle Ereignisse rankten sich
um den ersten Besuch des Dampfeisbrechers, dass es nicht verwunderte
als beim Abschied zahlreiche Tränen flossen. Das Versprechen „Wir
kommen wieder“ stand seitdem noch unerfüllt im Raum und wird nun, vom
27.Juli bis zum 4.August endlich in Erfüllung gehen. |
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