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Miszmasz - Mischmasch
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| AKTUELLES | |||||||
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![]() “Und dann mußten wir raus – I wtedy nas wywie¼li“ Wanderungen durch das Gedächtnis. Von Vertreibungen der Polen und Deutschen 1939-1949 ab Montag, den 3. Juli 2006 um 15.00 Uhr im Angermünder Rathaus Dr. Wanja Ronge und Ewa Czerwiakowska werden zusammen mit dem Angermünder Bürgermeister Wolfgang Krakow die Begrüßungsworte sprechen. Die Ausstellung ist bis zum 16. August im Rathaus zu sehen. Die Ausstellung wanderte bisher in die Orte der Erzählrunden Chojna, Storkow, Lebus, S³oñsk und D±broszyn, zur Ostseeakademie Travemünde, zum Polnischen Kulturinstitut Berlin, nach Berlin – Marienfelde, Frankfurt/Oder, zur Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte Heidelberg, zum Schlesischen Museum Görlitz, nach Jelenia Góra / Pa³ac £omnica, nach Gubin, Groß-Gerau und Rüsselsheim, zum ICC Berlin anlässlich des Ökumenischen Kirchentages 2003, nach Bad Muskau, Lublin, Eberswalde, Reitwein und Mallnow, Podelzig, Alt Zerschdorf, Nowe Warpno (Neuwarp), Stettin und Trzciñsko (Rohrlach). Hier hat sie erneut Fragen nach der Deutung und Bedeutsamkeit der Erfahrungen der Menschen aufgeworfen und ihnen Raum gegeben, die Ausstellung selbst weiter zu gestalten. So konnten verschiedene Sichtweisen, weitere Fragen, neue Dokumente, Bilder und Zeugnisse der Vergangenheit von den Besuchern eingebracht werden. Dadurch hat die Wanderung der Ausstellung auf deutscher und auf polnischer Seite eine Diskussion angestoßen, die über den Kreis der einzelnen Erzählrunden hinausgeht. Die Ausstellung lebt von den Erzählungen der Menschen, dennoch ist sie in der Auswahl und Gestaltung ein Produkt einer Arbeitsgruppe um Dr. Wanja W. Ronge (Kultursoziologe), zu der Ewa Czerwiakowski (Publizistin), Anna und Maciej Dzendzel (Grafiker), Andrzej Eckert (Künstler), Dr. Martina Pietsch (Historikerin) gehören. Die Ausstellung ist für sie eine weitere Deutung der geschichtlichen Ereignisse, die immer noch im Gedächtnis der Menschen weiterleben. Zweisprachiges Begleitbuch: Wanja W. Ronge, Und dann mussten wir raus – I wtedy nas wywie¼li. Zweite Auflage, Berlin 2005. Veranstalter: EUROPAHAUS ANGERMÜNDE e.V. Kirchgasse 2 16278 Angermünde Tel. (0 33 31) 30 13 52 Fax (0 33 31) 30 13 53 Mobil: 0172 17 45 659 info@europahaus-ev.de http://www.europahaus-ev.de |
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| Naturpark "Am Stettiner Haff" | Zum polnischen Text |
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Nur den
Park, den gibt es. Die Minister für Umweltschutz und Landwirtschaft des
Landes Mecklenburg-Vorpommern haben
unterschrieben, ebenso der Landrat, eine Verwaltung wurde eingesetzt
und ein
paar Arbeitsplätze wurden geschaffen. Also los geht’s in den Park. Da
gibt es
zwei Möglichkeiten, aber bevor wir uns einer geführten Wanderung
anschließen
gehen wir doch lieber erstmal alleine los. Und schon fängt das
Durcheinander
an. Was ist eigentlich ein Naturpark? Es gibt Windparks, Tierparks,
Gewerbeparks, Freizeitparks, Schlossparks, na ja und auch Naturparks?
Der
erste Naturpark in Deutschland entstand vor 100 Jahren. Doch vielleicht
zählt
das ja nicht. Damals gab es noch keine Ökobewegung, keinen
Umweltminister,
keine EU Programme für Regionalentwicklung und niemand diskutierte über
Nachhaltige Entwicklung, Regionalmarketing oder Umwelterziehung. Heute
umfasst
die Liste des Verbandes deutscher Naturparke 92 Namen und unserer, hier
am
Stettiner Haff ist noch gar nicht dabei. Damit stehen in Deutschland
etwa 24%
der gesamten Fläche unter diesem Schutz. Ist dies nun ein Viertel
Deutschlands
in dem Bauern ihre Felder nicht mehr bestellen dürfen, die Förster die
Bäume
verrotten lassen, die Dörfer keine Neubauten zulassen, keine Betriebe
existieren und alle Menschen nur noch mit dem Fernglas herumlaufen?
Eher
unwahrscheinlich, oder?
“Naturparke
sind großräumige Schutzgebiete, die sich wegen
ihrer landschaftlichen Voraussetzungen besonders für
die Erholung eignen”
schreibt der Verband der Naturparke. Im Gegensatz zu
Naturschutzgebieten
und Nationalparks, wo Natur möglichst in ihrem Urzustand erhalten
werden soll
und nicht der Mensch und seine Nutzung einer Landschaft im Vordergrund
steht,
wird hier ein ganz anderes Ziel formuliert: Erholung in einer
großflächigen
Landschaft. Der
Naturpark am Stettiner Haff ist 537 qkm groß. Die Gottesheide zählt
dazu, die
dem Naturschutzgebiet Swidwie in Polen gleich gegenüberliegt, und im
Westen
reicht der Park bis zu den Brohmer Bergen, den Buchen bestandenen
Moränenzügen
bei Straßburg. Im Norden begrenzen die Wiesen am Haff den Park und die
südliche
Grenze ist in etwa die Strasse von der Grenze nach Pasewalk. Erholung
beim
Radfahren, Wandern und Wasserwandern und Reiten. Ausgewiesene Reitwege
führen
durch den ganzen Landkreis, Wanderwege ebenso, Wasserwandern, das kann
man ein
paar Seiten weiter lesen, geht ebenso. Und das Radfahren, das steht
ganz oben
in der Beliebtheit der deutschen Urlauber. Millionen von ihnen steigen
ins Auto
und tragen ihr Fahrrad auf dem Dach. Was sie brauchen sind gut
ausgeschilderte
Radwege, mit denen man auf möglichst autofreien, befestigten Wegen das
Land
durchfahren kann, Pensionen und private Zimmervermieter bei denen man
nicht
allzu viel bezahlen muss und vielleicht ab und an ein nettes
Restaurant, eine
Kneipe oder einfach nur eine Bank mit wunderbarem Ausblick, um zu
verweilen und
sich auszuruhen. Radwanderer
sieht man vor allem in den östlichen Teilen des Naturparks am Stettiner
Haff
immer häufiger. Hier entlang führt der Oder-Neiße Radweg, der in
Tschechien
Beginnt und am Haff endet, hier verläuft der Radweg von Berlin nach
Usedom, in
Ueckermünde endet auch der Radweg durch die Mecklenburger Seenplatte,
der in Lüneburg
unweit Hamburgs beginnt und eigentlich verliefe hier auch der Radweg
rund um
das Stettiner Haff, aber der ist ja noch gar nicht vorhanden. Doch
darüber wollte ich jetzt nicht schreiben. Die tschechischen Familien,
die
entlang von Oder und Neiße radeln erkennt man am Zelt, die deutschen an
den
roten wasserdichten Packtaschen und die polnischen, die fehlen zumeist.
Nicht
dass sie nicht da sind, sondern es sind zumeist Stettiner, die auf
einem
kleinen Teil der Strecke einen Tagesausflug machen. Im
vergangenen Jahr zählte man in etwa 3000 Menschen, die auf diesem Weg
ans Haff
kamen. Die meisten von ihnen bleiben 2 Tage und geben für Übernachtung,
Essen
und kleine Einkäufe bis zu 50,-Euro am Tag aus. Vorsichtig gerechnet
flossen
auf diesem Weg also 200.000 Euro in die Region. Alleine über die
Mehrwertsteuer
gehören davon 16% dem Staat. In Deutschland verbringen über 1 Million
Menschen
ihren Urlaub mit dem Fahrrad, der Markt scheint also grenzenlos. Doch
was hat das alles mit dem Naturpark zu tun? Oder doch. Warum soll man
irgendwohin fahren, wo es nichts zu sehen gibt? Wenn also eine schöne
Landschaft auf einen wartet, gastfreundliche Menschen einem Quartier
geben und
man vielleicht auch noch ein paar Sachen zu sehen bekommt, die es
zuhause nicht
gibt, dann ist das schon ein Reisegrund. Wenn dazu noch mitten drin
eine Grenze
liegt, über die man eben mal springen kann und was völlig anderes
sieht, eine
andere fremde Küche ausprobieren kann, dann spürt man doch schon im
Winter bei
der Reiseplanung am heimatlichen Kamin die Neugier aufkommen. Das will
man
erleben. Und wenn das ganze noch
ein Prädikat erhält, Naturpark heißt, dann hat man doch schon fast die
staatliche Garantie in der Tasche, dass es dort wirklich schön sein
muss. Das ist
das Konzept der Naturparks. Landschaft erhalten, Lebensräume, regionale
Produkte, seltene Pflanzen und Tiere und damit eine Region schaffen in
der es
sich gut leben lässt. Denn wenn man gut lebt, dann freut man sich auch
auf Gäste
und zeigt ihnen gerne, wie schön es bei uns ist. |
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Park Przyrody nad Zalewem Szczeciñskim
Akt powo³ania parku podpisa³ krajowy minister ochrony ¶rodowiska, a starosta i zarz±d powiatu Uecker-Randow zatwierdzili i tak powsta³o kilka nowych miejsc pracy. Machina ruszy³a. Wybierzmy siê wiêc na wycieczkê. Zanim do³±czymy do zorganizowanej grupy, najpierw spróbujmy sami zobaczyæ teren. I od razu nasuwa siê pytanie: co to jest park przyrody? Znamy parki rozrywki, parki wodne, parki wiatrowe, parki technologiczne, parki narodowe, parki przemys³owe, ale co¶ takiego? Pierwszy park przyrody w Niemczech powsta³ sto lat temu. Ale to siê pewnie nie liczy. Nie by³o przecie¿ wtedy ruchów ekologicznych, ministra ochrony ¶rodowiska, specjalnych programów Unii Europejskiej. Nikt nie mówi³ o zrównowa¿onym rozwoju, marketingu lokalnym czy wychowaniu ekologicznym. Dzisiaj zwi±zek niemieckich parków przyrody zrzesza ich 92. Nie ma w¶ród nich jeszcze naszego parku. A¿ 24% ca³ego obszaru Niemiec jest w ten sposób pod ochron±. Czy to znaczy, ¿e na prawie ¼ terytorium kraju ch³opi nie mog± uprawiaæ swojej ziemi, le¶nicy wycinaæ lasów, gminy nic nowego budowaæ, ¿e nie powstaj± ¿adne zak³ady przemys³owe, a mieszkañcom wolno tylko biegaæ z lornetkami po okolicy? Raczej niemo¿liwe, nieprawda¿? Zwi±zek parków przyrody definiuje: „parki przyrody s± to wielkoobszarowe tereny chronione ze wzglêdu na swoje walory krajobrazowe, nadaj±ce siê szczególnie do turystyki i rekreacji”. W przeciwieñstwie do parków narodowych i rezerwatów przyrody, gdzie cz³owiek nie powinien ingerowaæ, by natura mog³a pozostaæ niezmieniona, parki przyrody maj± byæ dla ludzi dostêpnym miejscem wypoczynku. Park przyrody nad Zalewem Szczeciñskim liczy 537 km2. Od po³udnia obejmuje swoim zasiêgiem rezerwat Gottesheide, przez granicê s±siaduj±cy z polskim rezerwatem ¦widwie, na zachodzie siêga do Brohmer Berge, wzgórz morenowych poro¶niêtych bukowymi lasami. Od pó³nocy granic± parku s± podmok³e ³±ki nad Zalewem. Ca³y obszar poprzecinany jest mnóstwem oznakowanych szlaków turystycznych: pieszych, konnych, kajakowych i rowerowych. Trasy rowerowe s± szczególnie lubiane przez urlopowiczów. Wielu z nich przyje¿d¿a na wakacje z w³asnym rowerem na dachu samochodu. Wybieraj± takie miejsca, gdzie mog± poruszaæ siê po okolicy bezpiecznymi, dobrze oznakowanymi i przygotowanymi specjalnie dla rowerzystów szlakami. Potrzebuj± nie za drogich pensjonatów, hoteli i pokoi go¶cinnych oraz restauracji i knajpek przy szlakach. Czasem wystarczy im zwyk³a ³awka, z ³adnym widokiem na okolicê i tablica informacyjna z map±. Najwiêcej rowerzystów spotkaæ mo¿na we wschodniej czê¶ci parku. W Ueckermünde koñcz± siê bowiem coraz popularniejsze trasy rowerowe: biegn±ca wzd³u¿ Odry i Nysy, rozpoczynaj±ca siê w Czechach (Oder – Neisse Radweg) oraz prowadz±ca z Hamburga i Lüneburga przez Pojezierze Meklemburskie (Mecklemburger Seenplatte Radweg). Têdy przebiega te¿ trasa rowerowa z Berlina na wyspê Uznam i, ci±gle niedokoñczona, polsko-niemiecka trasa wokó³ Zalewu Szczeciñskiego. Policzono, ¿e w ubieg³ym roku przyjecha³o tu ponad 3000 rowerzystów. Wiêkszo¶æ z nich korzysta z dwóch noclegów, a na jedzenie i drobne zakupy wydaje dziennie ok. 50 euro. Ostro¿nie licz±c, mo¿na powiedzieæ, ¿e zostaje w regionie 200 000 euro. W Niemczech oko³o miliona ludzi spêdza urlop na rowerze, a wiêc rynek wydaje siê nieograniczony. Ale co to wszystko ma wspólnego z parkiem przyrody? Park jest szyldem, mark±, która przyci±ga turystów. Dlaczego jechaæ tam, gdzie nie ma nic do zobaczenia, skoro jest miejsce specjalnie przygotowane. Piêkny krajobraz, go¶cinni gospodarze, oznaczone i opisane miejsca widokowe, zabytki historii i przyrody to ju¿ powód, ¿eby w³a¶nie tu przyjechaæ. A jeszcze dodatkowo jest granica, inny kraj, gdzie mo¿na wpa¶æ na krótk± wycieczkê i zobaczyæ, jak ¿yj± ci „inni”. Warto ju¿ zim± zaplanowaæ tak± wyprawê. Jest cel, a park przyrody jest pañstwow± gwarancj±, ¿e musi tu byæ piêknie. Taka jest idea parku przyrody: zachowaæ krajobraz i ¶rodowisko, wypromowaæ region, podkre¶liæ jego wyj±tkowo¶æ, spopularyzowaæ miejscowe produkty, kuchniê i rzemios³o i stworzyæ w ten sposób nowe miejsca pracy. A zadowoleni mieszkañcy z przyjemno¶ci± przyjm± go¶ci i poka¿± im to, co naj³adniejsze. |
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| Veranstaltungen,
Ideen, Seminare und andere Fundsachen... |
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Schon
mal vormerken:Zum Skiurlaub nach Stettin Mitten im Stadtwald von Stettin, oberhalb des Glambeck Sees liegt dieses kleine Paradies für Ski, Snowboard und Rodelfans. Die künstlich beschneite Piste ist täglich von 10 - 22 Uhr geöffnet. Und wer seine Ski zu Hause hat. der kann sich hier einfach welche ausleihen. Gleich nebenan befindet sich eine kleine Eislaufbahn und kilometerlange Wanderwege für die, die absolut nichts mit Wintersport zu tun haben wollen. Übrigens ist dies ein idealer Ort für einen Betriebsausflug, eine Produktpräsentation oder auch nur einfach einen Ausflug mit dem Kegelklub. Wir freuen uns auf ihre Anfrage: Weitere Informationen senden wir Ihnen umgehend auf Anfrage: |
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| Links über Grenzen | |||||||||
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Deutsch-Polnisches
![]() Hier
finden sich die Seiten des Journalistenklubs "Unter Stereotypen" und
der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Brandenburg
mit einer ganzen Reihe von Hintergrundinformationen über die deutsch-
polnische Grenzregion, über das deutsch-polnische Verhältnis und
über... der
deutsch-polnischen Gesellschaften ist seit Jahren um eine
hintergründige Information bemüht.
Regionales ![]() Zu den spannenden Initiativen in der Region zählt sicherlich auch der Kreis aktiver Menschen in der Kleinstadt Angermünde auf der Mitte zwischen Stettin und Berlin gelegen. Von einer freien Schule bis hin zum Plan für ein Europahaus... |
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| Unser täglich Brot... | |||||||||
Reiseveranstaltungen im deutsch-polnischen Grenzraum Gerne zeigen wir Ihnen hier einige Beispiele unserer maßgeschneiderten Reiseprogramme: ENTDECKENDietrich Bonhoeffer - Stationen eines Lebens Reise auf den Spuren Dietrich Bonhoeffers durch Hinterpommern und Niederschlesien STUDIEN- und BILDUNGSREISEN ERFAHRENRadwandern an Haff und Oder: Wochenend - Spezial FAHRRAD REISEN ERLEBENNaturerlebnis - geführte Touren am Stettiner Haff und in der Nationalparkregion UNTERES ODERTAL an jedem Wochenende: BIRDWATCHING Abseits
der Strasse - Wochenenden
für jedefrau
und
jederman nicht im Fahrgelände und trotzdem offroad. Start immer
Freitags
nach vorheriger AnmeldungOFFROAD und OUTDOOR .
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| Das Schloß im Dorf | ||||
Mehr über
Elisabeth von Arnim |
Wer
heute durch Pommern
wandert,
der findet immer wieder Hinweise auf Schlösser.
Die
meisten als Schloß bezeichneten Gebäude in Pommern sind
Gutshäuser,
also ehemals Wohnhäuser der Gutsbesitzer. Als adelige Herrschaften
waren diese in ihrer „kleinen“ Welt genauso bedeutend, wie Herzöge
und Könige es wohl in der großen gewesen sein mochten. Und
so
hießen ihre, oftmals ohne Prunk erbauten Wohnhäuser ganz
einfach
„Schloß“.Elisabeth von Arnim beschreibt in Ihrem vor 1909 geschriebenen Buch ‘Ein Sommer ohne Gäste’ einen Ihrer Gänge durch das Dorf. Sie, die in Neuseeland geborene pommersche Schloßherrin, besucht jede Familie, kümmert sich um die Kranken, fragt nach den Kindern und wundert sich über Sitten und Gebräuche. So war das Gut über Jahrhunderte das soziale und wirtschaftliche Gefüge, in dem unsere Ahnen lebten. Von Außen kam nur herein, wer als Fremder durch die Region zog. Das waren die Kutscher, die andere Herrschaften zu Besuch brachten, Handwerker, die zu Facharbeiten auf das Gut kamen, Zigeuner als fahrende Servicebetriebe fürs Kesselflicken und Scherenschleifen, Soldaten die einquartiert wurden und Saisonarbeiter, Schnitter und Erntehelfer, die meist aus dem Osten und nicht selten aus Polen herangewandert kamen, sie waren die Nachrichtenträger. Fernsehen gab es ja keins, nicht einmal Radio. Die Herrschaft entschied über das Schicksal ihrer Leute. Wer welche Ausbildung erhielt, welcher Pfarrer in das Dorf kam, wer einen Arztbesuch erwarten durfte, wer als Lehrer eingestellt wurde, wieviel Deputat es gab und wieviel Holz für den Winter, wer wen heiraten durfte und alle anderen, wichtigen Fragen des Lebens. In diesem wirtschaftlichen und sozialen Gefüge lebten die Menschen vieler Dörfer noch vor 120 Jahren und das Wort von ‘unserem Schloß’ hat sich bis heute erhalten Da finden sich Schloßhotels, Gasthäuser zum Schloß, Schloßruinen, oder einfach die Erzählungen der Einheimischen von „unserem Schloß“. Weit über tausend dieser Schlösser stehen in der Landschaft zwischen Oder und Weichsel. Oftmals sind sie Ruinen. Doch manches der Häuser hat sich erhalten, genutzt als Schule oder gar modernisiert und zu Hotels umgewandelt. Sie alle aber berichten von der Rolle die einstmals das Gut im Sozialgefüge des preußischen Staates gespielt hat. |
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![]() Odermündung Landschaft des Jahres 1993/94 |
Die
Odermündung -
eine europäische
Landschaft
im Süden der OstseeSeitdem 1993/94 die Odermündung durch die Naturfreunde Internationale aus Wien zur europäischen Landschaft des Jahres erklärt wurde, ist diese Landschaft auf beiden Seiten der polnisch-deutschen Grenze immer mehr auch in das Blickfeld von Radreisenden gerückt. Sie ist eines der größten Fluß-Delta Europas. Nahezu 100 Kilometer lang, reicht sie bis über das Untere Odertal nach Süden. Im Osten und Westen begrenzen Peene und Dievenow das Delta, während in der Mitte die Swine dem Oderwasser einen Weg in die Ostsee bahnt. Dazwischen das Stettiner Haff, abgeschlossen von der Ostsee durch die beiden größten Inseln der Region, die Inseln Usedom und Wolin. Diese Landschaft mit ihren gewaltigen Wasserflächen, in der sich selbst die 650 Kilometer lange Oder verliert, ist die wohl westlichste, naturnahe Flußlandschaft Europas. Und trotzdem haben die Menschen ihr ihren Stempel aufgedrückt. Von menschlicher Wirtschaft zeugen die großflächigen Wälder im Osten, Westen und Süden. Einst herzögliches Jagdgebiet, wurden sie später durch Köhlereien und Glashütten abgeholzt. oder als Bau- und Schiffbauholz verwandt. Mehrmals wieder aufgeforstet blieben sie bis heute in ihrer kilometerweiten Ausdehnung erhalten. Von menschlicher Nutzung zeugen auch die seit den 20er Jahren eingedeichten Wiesen rund um das Haff und den Dammschen See. Hier, auf heute meist brachliegenden Flächen wurde vor 1990 intensive Rindermast betrieben. Vor allem jedoch zeugen die kleinen Städte
und
Dörfer
von menschlicher Kultur. Mit welchem Ideenreichtum hatten die
Baumeister
des Mittelalters versucht, aus Backstein geschnitzt wirkende
Filigranarbeiten
zu schaffen. Die Handwerker waren Meister des Holzbaues und Bauern und
Fischer schufen sich ihre Werkzeuge und Kunstgegenstände. Doch ist
die Odermündung auch das Spiegelbild der Schattenseiten und der
Kriege
in Europa. ‘Pommernland ist abgebrannt’, diese Zeile eines deutschen
Kinderliedes
zeugt von dieser Vergangenheit. Neubesiedelt mit ‘eitel
ausländisch
Volk’, zwischen schwedischer und preußischer Regentschaft
geteilt,
trafen hier bereits im 17. und 18. Jahrhundert verschiedenste
kulturelle
Einflüsse zusammen. Das Schicksal wollte es, daß Pommern
nochmals
völlig neu besiedelt werden sollte. Das Ende des zweiten
Weltkrieges
brachte neue Bewohner in den östlichen Teil, die ihrerseits neue
Kulturen
leben und pflegen. Heute ist diese Region an der südlichen Ostsee
Heimat für Deutsche wie für Polen und es ist eine Landschaft,
die sich dynamisch darum bemüht, ihre Rolle im großen Europa
der Regionen aktiv zu gestalten. Die Odermündung ist Teil der
polnisch,
deutsch, schwedischen Euroregion Pomerania. |
Nicht nur Reisen zählt zu unseren alltäglichen Arbeiten in der deutsch-polnischen Grenzregion. Aus unserem Engagement im deutsch-polnischen Dialog, aus unserer Ortskenntnis und aus unserer Mehrsprachigkeit entstanden weitere Dienstleistungen, von denen sie profitieren können. |
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Texten
und Übersetzen Alle Texte unserer Homepage sind von uns selbst verfasst. So wie hier zu unserer eigenen Werbung, so konnten wir in den vergangenen Jahren zahlreiche andere Firmen mit unserer Sprachkenntnis unterstützen. Übersetzer
- Service:
Polnisch - Deutsch - Englisch und weitere Sprachen. In den vergangenen Jahren übersetzten wir zahlreiche Texte für Architektenbüros, Verlage, Museen, Stiftungen, Planungsbüros, Natur- und Nationalparks, Werbeagenturen und Firmen. Die inhaltlichen Anforderungen dabei waren höchst unterschiedlich. Mal ging es darum, einen vorgegebenen Text zu übersetzen, ein andermal darum, in einer Werbebroschüre einen Text zu verfassen, der einen Kunden in der fremden Sprache erreicht und anspricht. Dolmetscher -Service
Ob simultan und konsekutiv - in den vergangenen 15 Jahren bedienten wir zahlreiche Konferenzen, Treffen, Diskussionsrunden, Geschäftsgespräche oder Jugendbegegnungen. Darunter für den Europarat, den Bundesverband der deutsch-polnischen Gesellschaften, das Deutsche Poleninstitut, die Stadt Szczecin und die Euroregion Pomerania, die Naturfreunde Internationale oder die Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen. In der Zusammenarbeit mit fachkundigen Partnerfirmen garantieren wir ihnen nicht nur ideal angepasste Beschallungsanlagen, Simultan- und Führungstechnik, sondern auch jede nur denkbare Projektions- und Konferenztechnik. Fragen sie uns, oder bitten sie uns um ein paar Textproben: |
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