Entdecker reisen in den Osten
Polen - Ukraine - Moldavien - Odessa














4x4 Auf einen Blick
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mtm - ul. Czorsztynska 14 - PL 71-163 Szczecin - email: mtm@inet.pl - Tel: +48 - 601 85 68 94






















Neues zu entdecken liegt uns im Blut und so werden wir uns auch 2010 wieder auf die Reise begeben. Sie wird uns über 1000km von der südöstlichsten Ecke Polens, vorbei an den ukrainischen Waldkarpaten, durch die Wein und Pfirsichplantagen der Republik Moldau nach Süden bis in die Hafenstadt Odessa führen. Dabei nutzen wir Wege, die manchmal ausgefahren und steil, manchmal wild verwachsen sein können, eben unseren Autos angemessen. Unser ständiger Begleiter ist der Fluss Dnjestr, mit 1360km Länge nur etwas länger als der Rhein. Einst war er Grenzfluss zwischen Polen und der Türkei, wurde von den Goldenen Horden überrannt, war Handelstrasse der Genueser und Siedlungsraum der Griechen und Römer. Für gut zwei Wochen wollen wir den Spuren der verschiedensten Kulturen Europas folgen, alte Burgen entdecken und drei Länder bereisen, Polen, die Ukraine und die Republik Moldau, bis wir zum Schluss unsere Füsse in der Ukraine am Strand von Odessa in das Schwarze Meer tauchen.










Reisebeschreibung
Zum Start zu dieser Expedition durch die Geschichte und Landschaft eines unbekannten Europas treffen wir uns, am in der zweiten Julihälfte bei Sanok, im äussersten Südosten Polens. Am zweiten Tag geht es gemeinsam über die Grenze in die Ukraine, um das Quellgebiet des Dnjestr zu finden. Er entspringt in den nordöstlichen Ausläufern der Waldkarpaten. Weiter reisen wir in angenehmen Tagesetappen nach Südosten. Nicht immer folgen wir direkt dem Flusslauf, aber wir werden immer wieder auf ihn stossen.    

Ganz besonders an den interessanten Orten, an denen der Fluss uns Naturschauspiele zeigt, oder die Zeugen der vielfältigen Geschichte zu bestaunen sind. So gelangen wir in weiteren 4 Tagen bis an die ukrainisch-moldavische Grenze. Nun steht uns ein weiteres Land offen, eine weitere kyrillische Schrift für eine ganz andere Sprache. Um den politischen Konflikten zu entgehen, reisen wir nun auf der rechten Seite des Nistru, wie der Dnjestr nun heisst. Moldau mag vielleicht das ärmste Land Mitteleuropas sein, aber auch hier finden wir spannende Kulturdenkmäler, wie in den Fels gehauene Klöster oder alte Burgen die nicht selten noch auf die Türkenzeit zurückgehen.

3-4 Tage Zeit nehmen wir uns, um dieses Land nach Süden zu durchqueren. Nun sind wir in der Steppe angelangt und damit auch an der moldavisch-ukrainischen Grenze. Ein weiterer Grenzübertritt und wir erreichen die Leman des Dnjestr, der sich hier in dieser „Lagune“ am schwarzen Meer verliert. Der Hafen und die Festungsanlage wurden einst durch Sultan Bayezid II. erobert und erhielt den türkischen Namen Akkerman. Nun trennen uns nur noch wenige Kilometer von der Millionenstadt Odessa am Schwarzen Meer, die wir an den letzten Tagen dieser Reise entdecken wollen.


Anforderungen:
Diese Reise ist eine Entdeckerreise. Wir fahren unbekannte Strecken. Mensch und Material sollten also bereit zu Abenteuern sein. Teilnehmende Fahrzeuge sollten auf MT-Reifen fahren und über eigenes Bergezubehör (Gurte, Schäkel, Spaten) verfügen. Ebenso sollte die eigene Campingausrüstung auch für eine längere Reise ausgelegt sein.


Reiseleistungen
14 Tage Reiseleitung und Betreuung durch mtm-szczecin
2 gemeinsame Abendessen in Restaurants
3 Campingplatz- übernachtungen im eigenen Zelt
Alle weiteren Übernachtungen finden im eigenen Zelt in der freien Natur statt.
Eintrittsgelder bei Besichtigungen


Reisepreis
1.248,-EUR inklusive der nebenstehenden Leistungen pro teilnehmendem Fahrzeug mit
2 Personen


Teilnehmerzahl:
Die Reise findet statt, wenn sich
8 Wochen vor Reisestart mindestens 3 Teilnehmerfahrzeuge angemeldet haben. Die Teilnehmerzahl wird auf maximal 7 Fahrzeuge begrenzt.


 
 



Weitere Informationen:

Anreise: Die Anreise erfolgt individuell zum Treffpunkt in der Nähe der Stadt Sanok in Süd-Ost Polen. Den genauen Treffpunkt teilen wir ihnen spätestens 7 Wochen vor Reisebeginn mit.
 
Einreise: EU-Bürger können visafrei nach Moldavien und in die Ukraine einreisen. Sie benötigen dazu einen gültigen Reisepass für jede Person im Fahrzeug. Kinder, die nicht im Pass der Eltern eingetragen sind, benötigen ebenfalls einen Pass. Haustiere benötigen zusätzlich zum EU-Impfpass (für Polen) ein gültiges Drittlandzertifikat. Ebenso unbedingt erforderlich ist eine grüne Versicherungskarte, sowie der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Nach erfolgter Anmeldung informieren wir sie ausführlich über die zu beachtenden Regeln.

Abreise: Die Abreise aus Odessa erfolgt individuell. Auf Wunsch organisieren wir eine Konvoifahrt an die ukrainisch-slowakische Grenze. Ebenso attraktiv scheint uns aber auch der Rückweg über Rumänien zu sein, oder einfach ein paar Tage länger am Schwarzen Meer zu verweilen.



Interessante Links über die Region



Ministerium f. Kultur und Tourismus
der Republik Moldau (in Englisch)



Odessa Information (deutschsprachig)



Der Dnjestr (deutschsprachige wikipedia)



Botschaft der Ukraine in Deutschland



Botschaft der Republik Moldau in Deutschland



Auswärtiges Amt Reisehinweise
Moldau
Ukraine













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Die unbekannte Welt der Waldkarpaten Süd-Ost Polens und der Westukraine
Entdeckerreise Mitte August 2010













Lemken, Huzulen und Ruthenen sind die Namen von Volksgruppen, die selbst in den entlegensten Karpaten schon längst Geschichte sind. Unzählige Kriege, Stalins Politik der ethnischen Säuberungen und nicht zuletzt die Moderne, liessen ihren traditionellen Handwerken und ihrem Hirtendasein keine Chance zum Überleben. Umso mehr Stoff bieten sie heute für Sagen und Mythen. 

Vielleicht ist es ein Faible für die vergessenen Ecken dieses Kontinents, vielleicht ist es aber auch nur die Neugier, die uns immer wieder in die letzten Ecken treibt. Diesmal geht es in eine Ecke, die als Transkarpatien noch heute Poeten und Schriftsteller  bezaubert.  Und auch uns hat diese Landschaft im Grenzdreieck zwischen Polen, der Ukraine und der Slowakei in ihren Bann gezogen. Uralte Buchenwälder, verträumte Almwiesen und über allem die Poloninen, jene unbewaldeten  Höhenzüge, von denen man glaubt, sie seien  unendlich.










Reisebericht
Ein Bericht ist die beste Beschreibung und hier finden sie den Bericht unserer Reise in die Waldkarpaten im Jahre >2008<


Reisebeschreibung
Zum Start zu dieser Reise in die östlichste Bergwelt der Karpaten treffen wir uns in der zweiten Augustwoche bei Sanok, im äussersten Südosten Polens. Die Bieszczady, so heisst der polnische Teil der Karpaten, liegen vor uns. Und bevor wir uns über die Grenze aufmachen, werden wir einen Tag am Rande des Nationalparks verbringen. Es gibt nochmal die Chance den Proviant zu vervollständigen und bei Interesse besuchen wir das Freilichtmuseum in Sanok und treffen hier auf die Geschichte der alten Volksstämme.  Gegen Abend, weil da der kleine Grenzverkehr wohl abgenommen hat, des dritten Tages fahren wir gemeinsam über die Grenze in die Ukraine. Noch einige Kilometer weiter, raus aus dem Grenztrubel und wir suchen uns eine nette, erste Almwiese um unser Camp aufzuschlagen.   

Für die nächsten Tage tauchen wir nun ein in die  urtümliche Bergwelt der Ostkarpaten, die wegen ihrer schier unendlichen Buchenwälder auch gerne Waldkarpaten genannt werden. Erfahren werden wir faszinierende Landschaften, sehen werden wir freilebende Pferdeherden und begegnen werden wir hunderten von Blaubeerpflückern. Tagsüber können wir in den kleinen Dorfläden den Proviant um "echte" Tomaten oder ähnliche Köstlichkeiten aufstocken, mittags machen wir Rast an einem netten Fleckchen und abends schlagen wir unser Camp wieder irgendwo neben einem sauberen Gebirgsbach auf.

Jeden Tag kommen wir unserem Ziel, den ukrainischen Polonynen immer näher. Polonynen, so nennt man die baumlosen Gipfelkämme der östlichen Karpaten. Mindestens drei von ihnen, so haben wir uns vorgenommen, wollen wir bezwingen. Natürlich muss das Wetter mitspielen, um diesen Plan einhalten zu können, aber der August gilt als der regenärmste Monat der Region.  Abends dann, das Camp ist aufgebaut, können wir am gemeinsamen Lagerfeuer über die Erlebnisse des Tages, die ausgefahrenen Wege, die Menschen, denen wir begegnet sind oder einfach über die Landschaft  und ihre Kultur sinnieren.

Am Vorabend des letzten Tages wollen wir dann wieder zurück in die Zivilsation finden. Dazu kehren wir gemeinsam zurück auf den Campingplatz bei Sanok. Eine heisse Dusche nach den Tagen in der Wildnis tut sicher gut und die Gewissheit, dass am  nochmal ein ruhiger Tag geplant ist, an dem wir die eine oder andere der alten orthodoxen Holzkirchen besuchen. Den letzten Abend lassen wir uns bedienen und gehen Essen, bevor sie dann am nähsten Tag die Heimreise antreten werden.


Anforderungen:
Diese Reise ist eine Entdeckerreise. Wir fahren  Strecken, die je nach Wettereinfluss einfach bis extrem schwer sein können. Mensch und Material sollten also bereit zu Abenteuern sein. Teilnehmende Fahrzeuge sollten auf MT-Reifen fahren und über eigenes Bergezubehör (Gurte, Schäkel, Spaten) verfügen. Ebenso sollte die eigene Campingausrüstung auch für eine längere Reise ausgelegt sein.


Reiseleistungen
10 Tage Reiseleitung und Betreuung durch mtm-szczecin
2 gemeinsame Abendessen in Restaurants
3 Campingplatz- übernachtungen im eigenen Zelt
Alle weiteren Übernachtungen finden im eigenen Zelt in der freien Natur statt.
Eintrittsgelder bei Besichtigungen


Reisepreis
1078,-EUR inklusive der nebenstehenden Leistungen pro teilnehmendem Fahrzeug mit 2 Personen
Es gelten unsere >AGB<


Teilnehmerzahl:
Die Reise findet statt, wenn sich
8 Wochen vor Reisestart mindestens 3 Teilnehmerfahrzeuge angemeldet haben. Die Teilnehmerzahl wird auf maximal 6 Fahrzeuge begrenzt.






Bei Interesse an dieser Entdeckerreise
bitten wir um eine kurze Mail



Kontakt: mtm@inet.pl

 
 



Weitere Informationen:

Anreise: Die Anreise erfolgt individuell zum Treffpunkt in der Nähe der Stadt Sanok in Süd-Ost Polen. Den genauen Treffpunkt teilen wir ihnen spätestens
7 Wochen vor Reisebeginn mit.
 
Einreise: EU-Bürger können visafrei in die Ukraine einreisen. Sie benötigen dazu einen gültigen Reisepass für jede Person im Fahrzeug. Kinder, die nicht im Pass der Eltern eingetragen sind, benötigen ebenfalls einen Pass. Haustiere benötigen zusätzlich zum EU-Impfpass (für Polen) ein gültiges Drittlandzertifikat. Ebenso unbedingt erforderlich ist eine grüne Versicherungskarte, sowie der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Nach erfolgter Anmeldung informieren wir sie ausführlich über die zu beachtenden Regeln.

Abreise: Diese Reise endet wieder gemeinsam in der Europäischen Union. Anhängig vom Wetter, bestimmen wir den Reiseverlauf und entscheiden vor Ort, wann wir zurück nach Sanok in Polen ausreisen. Hier gibt es, nach 5 Tagen Wildnis, die erste heisse Dusche. Am Tag nach dem Grenzübertritt treten sie dann ihre individuelle Heimreise an. 



Interessante Links über die Region



Biosphärenreservat Ostkarpaten (Englisch)



Die Karpaten (deutschsprachige wikipedia)



Botschaft der Ukraine in Deutschland



Auswärtiges Amt Reisehinweise
Ukraine
















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