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Die unbekannte Welt
der
Waldkarpaten Süd-Ost Polens und der Westukraine
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Lemken,
Huzulen und Ruthenen sind die Namen von Volksgruppen, die selbst in den
entlegensten Karpaten schon längst Geschichte sind. Unzählige
Kriege, Stalins Politik der ethnischen Säuberungen und nicht
zuletzt die Moderne, liessen ihren traditionellen Handwerken und ihrem
Hirtendasein keine Chance zum Überleben. Umso mehr Stoff bieten
sie heute für Sagen und Mythen.
Vielleicht ist es ein Faible für die vergessenen Ecken dieses
Kontinents, vielleicht ist es aber auch nur die Neugier, die uns immer
wieder in die letzten Ecken treibt. Diesmal geht es in eine Ecke, die
als Transkarpatien noch heute Poeten und Schriftsteller
bezaubert. Und auch uns hat diese Landschaft im Grenzdreieck
zwischen Polen, der Ukraine und der Slowakei in ihren Bann gezogen.
Uralte Buchenwälder, verträumte Almwiesen und über allem
die Poloninen, jene unbewaldeten Höhenzüge, von denen
man glaubt, sie seien unendlich.
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Reisebericht
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Ein
Bericht ist die beste Beschreibung und hier finden sie den Bericht
unserer Reise in die Waldkarpaten im Jahre >2008<
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| Reisebeschreibung |
Zum
Start zu dieser Reise in die östlichste Bergwelt der Karpaten
treffen wir uns in der zweiten Augustwoche bei Sanok,
im äussersten Südosten Polens. Die Bieszczady, so heisst der
polnische Teil der Karpaten, liegen vor uns. Und bevor wir uns
über die Grenze aufmachen, werden wir einen Tag am Rande des
Nationalparks verbringen. Es gibt nochmal die Chance den Proviant zu
vervollständigen und bei Interesse besuchen wir das
Freilichtmuseum in Sanok und treffen hier auf die Geschichte der alten
Volksstämme. Gegen Abend, weil da der kleine
Grenzverkehr wohl abgenommen hat, des dritten Tages
fahren wir gemeinsam über die Grenze in die Ukraine. Noch einige
Kilometer weiter, raus aus dem Grenztrubel und wir suchen uns eine
nette, erste Almwiese um unser Camp aufzuschlagen.
Für die nächsten Tage tauchen wir nun ein in die
urtümliche Bergwelt der Ostkarpaten, die wegen ihrer schier
unendlichen Buchenwälder auch gerne Waldkarpaten genannt werden.
Erfahren werden wir faszinierende Landschaften, sehen werden wir
freilebende Pferdeherden und begegnen werden wir hunderten von
Blaubeerpflückern. Tagsüber können wir in den kleinen
Dorfläden den Proviant um "echte" Tomaten oder ähnliche
Köstlichkeiten aufstocken, mittags machen wir Rast an einem netten
Fleckchen und abends schlagen wir unser Camp wieder irgendwo neben
einem sauberen Gebirgsbach auf.
Jeden Tag kommen wir unserem Ziel, den ukrainischen Polonynen immer
näher. Polonynen, so nennt man die baumlosen Gipfelkämme der
östlichen Karpaten. Mindestens drei von ihnen, so haben wir uns
vorgenommen, wollen wir bezwingen. Natürlich muss das Wetter
mitspielen, um diesen Plan einhalten zu können, aber der August
gilt als der regenärmste Monat der Region. Abends dann, das
Camp ist aufgebaut, können wir am gemeinsamen Lagerfeuer über
die Erlebnisse des Tages, die ausgefahrenen Wege, die Menschen, denen
wir begegnet sind oder einfach über die Landschaft und ihre
Kultur sinnieren.
Am Vorabend des letzten Tages wollen wir dann wieder zurück in die
Zivilsation finden. Dazu kehren wir gemeinsam zurück auf den
Campingplatz bei Sanok. Eine heisse Dusche nach den Tagen in der
Wildnis tut sicher gut und die Gewissheit, dass am nochmal
ein ruhiger Tag geplant ist, an dem wir die eine oder andere der alten
orthodoxen Holzkirchen besuchen. Den letzten Abend lassen wir uns
bedienen und gehen Essen, bevor sie dann am nähsten Tag die Heimreise
antreten werden. |
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Anforderungen:
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Diese
Reise ist eine Entdeckerreise. Wir
fahren Strecken,
die je nach Wettereinfluss einfach bis extrem schwer sein können.
Mensch
und Material sollten also bereit zu Abenteuern sein. Teilnehmende
Fahrzeuge sollten auf MT-Reifen fahren und über eigenes
Bergezubehör
(Gurte, Schäkel, Spaten) verfügen. Ebenso sollte die eigene
Campingausrüstung auch für eine längere Reise ausgelegt
sein. |
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Reiseleistungen
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10 Tage Reiseleitung und Betreuung
durch mtm-szczecin
2 gemeinsame Abendessen in Restaurants
3 Campingplatz- übernachtungen im eigenen Zelt
Alle weiteren Übernachtungen finden im eigenen Zelt in der freien
Natur
statt.
Eintrittsgelder bei Besichtigungen |
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| Reisepreis |
1078,-EUR inklusive der
nebenstehenden Leistungen pro teilnehmendem
Fahrzeug mit 2 Personen
Es gelten unsere >AGB<
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Teilnehmerzahl:
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Die Reise findet statt, wenn sich
8 Wochen vor Reisestart mindestens 3
Teilnehmerfahrzeuge angemeldet haben. Die Teilnehmerzahl wird auf
maximal 6 Fahrzeuge begrenzt. |
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Bei Interesse an
dieser Entdeckerreise
bitten
wir um eine kurze Mail

Kontakt:
mtm@inet.pl |
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| Weitere
Informationen: |
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Anreise: Die Anreise erfolgt individuell zum Treffpunkt in der
Nähe der Stadt Sanok in Süd-Ost Polen. Den genauen Treffpunkt
teilen wir ihnen spätestens
7 Wochen vor Reisebeginn mit.
Einreise: EU-Bürger können visafrei in die
Ukraine
einreisen.
Sie benötigen dazu einen gültigen Reisepass für jede
Person im Fahrzeug. Kinder, die nicht im Pass der Eltern eingetragen
sind, benötigen ebenfalls einen Pass. Haustiere benötigen
zusätzlich zum EU-Impfpass (für Polen) ein gültiges
Drittlandzertifikat. Ebenso unbedingt erforderlich ist eine grüne
Versicherungskarte, sowie
der
Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Nach erfolgter Anmeldung
informieren wir sie ausführlich über die zu beachtenden
Regeln.
Abreise: Diese Reise endet wieder gemeinsam in der Europäischen
Union. Anhängig vom Wetter, bestimmen wir den Reiseverlauf und
entscheiden vor Ort, wann wir zurück nach Sanok in Polen
ausreisen. Hier gibt es, nach 5 Tagen Wildnis, die erste heisse Dusche.
Am Tag nach dem Grenzübertritt treten sie dann ihre individuelle
Heimreise an.
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Interessante
Links über die Region
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Biosphärenreservat
Ostkarpaten (Englisch)
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Die Karpaten
(deutschsprachige wikipedia)
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Botschaft
der Ukraine in Deutschland
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Auswärtiges
Amt Reisehinweise
Ukraine
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